Wofür sind eigentlich die verschiedensten Software bzw. Programme auf einem Computer notwendig? Eine oft gestellte Frage.

Bei den meisten Programmen dürfte das wohl kein Problem sein. Viele Programme erklären sich von selbst, wie z.Bsp. Programme für Fotos, Videos oder Musik. Aber was ist mit Programmen für das System selbst?

Es stellt sich auch häufig die Frage, wenn bestimmte Aufgaben am PC anstehen, welche Art von Softwarw grade für diese Audgabe benötigt wird. Da das Angebot an Software, nach Art und nach Typ sehr groß ist, gebe ich hier nur einen allgemeinen Überblick.

 

Definitionen

Im allgemeinen Sprachgebrauch und in der Literatur zu Softwaretechnik wird die Definition eingeschränkt auf Computerprogramme und die mit ihnen eng verbundenen Ressourcen, wie z. B. Konfigurationsdaten neben Icons und Schriftarten, die zum Betrieb notwendig sind. Die zur Verarbeitung bestimmten Daten (z. B. digitalisierte Musikstücke) werden hier meist nicht als Software verstanden. Nach dieser Definition wird Software auch als Softwaresystem oder Softwareprodukt bezeichnet, das als Beiwerk zusätzlich Bestandteile wie z. B. die Softwaredokumentation in der digitalen oder gedruckten Form eines Handbuchs enthalten kann.

Eine weiter gefasste Definition beschreibt Software als Gegenstück zur Hardware, wobei Software hier jede Art von digitalen Daten umfasst, die auf einer Hardware gespeichert sein können, von der Firmware (z. B. dem BIOS), dem Betriebssystem, den I/O-Daten bis hin zu allen (möglichen) Dateien eines softwaregesteuerten Gerätes. Dieser Definition nach sind z. B. auch Musikdaten auf einer CD 'Software'. Wobei die CD selbst der Datenträger (die Hardware) ist, auf dem die Software gespeichert wurde, die ein softwaregesteuertes Gerät, der CD-Spieler, verarbeitet.

 

Software als Gegenstück zur Hardware

Die physischen Bestandteile eines Computersystems (die Geräte selbst, zuzüglich Kabel, etc.) werden unter dem Begriff Hardware zusammengefasst.

Datenträger als Teil der Hardware weisen eine bestimmte Beschaffenheit auf. In einem für Computer üblichen Binärsystem manifestiert sich die gemeinte Beschaffenheit in Form von gesetzten oder gelöschten Bits, den digitalen Daten. Software wird auf diese Weise zu Informationszwecken gespeichert. Die Informationen werden von dem Computersystem interpretiert. Dabei kann Software Funktionen beschreiben, die ein Prozessor ausführen (abarbeiten) soll. Darüber hinaus kann sie in Form von weiteren Daten, die im Allgemeinen veränderbar sind, den genauen Verlauf der Abarbeitung beeinflussen.

Der Übergang zwischen Hard- und Software lässt sich an den ersten Spielhallenspielen verdeutlichen, wie das Spiel Breakout. Einstmals bestand deren komplettes Programm (der Ablauf, die Logik) bildlich gesehen aus „vorverdrahteten Schalttafeln“. Sie wurden komplett in Hardware realisiert. Erst später, als solche Spiele für Computer programmiert wurden, gab es diese Spiele als Software. Das Spiel bestand nicht mehr aus „vorverdrahteten Schalttafeln“, sondern aus Anweisungen für einen Prozessor inklusive der für die Abarbeitung notwendigen weiteren Informationen, die gemeinsam auf einem Datenträger hinterlegt wurden.

Elektronisch gesetzte Bits haben für sich keine Substanz. Daher lässt sich Software als Gegenstück zur Hardware betrachten, weil Software nichtphysische, Hardware physische Funktionsbestandteile eines softwaregesteuerten Gerätes umschließen. Zur Veranschaulichung der nichtphysischen Gestalt von Software und ihren Einfluss auf die Arbeitsweise solcher Geräte lässt sich ein Computer vorstellen, auf dem ein alternatives Betriebssystem installiert wird. Dafür muss die Hardware nicht erweitert oder ausgetauscht werden, was bedeutet, dass das Gerät äußerlich unverändert wirkt (es wird tatsächlich nur die Eigenschaft der Datenträger verändert; es werden Bits gesetzt bzw. gelöscht). Dennoch arbeitet das System dank der neuen Software anders als zuvor, weil die gesetzten Eigenschaften vom Computer interpretiert werden. Ein Computer steckt nicht nur in einem PC, sondern in jedem softwaregesteuerten Gerät wie z. B. ein Handy, CD-Player oder moderner TV, etc.

Die Beschaffenheit eines Datenträgers lässt sich faktisch nicht von der Hardware trennen, denn die Beschaffenheit einer Sache gehört zur Sache selbst. Ungeachtet dessen ist es seit John Wilder Tukey üblich, dass Soft- und Hardware getrennt voneinander betrachtet werden.

 

Geschichte 

In den 1950er Jahren waren Software und Hardware noch verbunden und als Einheit wahrgenommen. Die Software war dabei Teil der Hardware und wurde als Programmcode bezeichnet. 1958 prägte der Statistiker John W. Tukey den Begriff Software erstmalig.

Später sorgte dann die Entscheidung der US-Regierung in den 1970er Jahren für eine Neuheit, dass IBM auf Rechnungen Software und Hardware getrennt zu berechnen und aufzuführen habe. Dies entsprach einer Anerkennung der Einzelhaftigkeit von Software von offizieller Seite und einer endgültigen Aufspaltung von Hardware und Software bzw. einer Abgrenzung der Software von der Hardware.

Dieser Entwicklung folgte dann in den 1980er Jahren die Gründung von Firmen, die erstmalig nur mit Software handelten und nur Software und keine Hardware entwickelten. Zu diesen Firmen gehörte in den USA Microsoft und in Deutschland SAP. Die Existenz solcher Firmen erscheint im 21. Jahrhundert als Selbstverständlichkeit, stellte damals jedoch eine erhebliche Neuentwicklung dar.

 

Das Betriebsprogramm -

Die wichtigste Software eines PC ist das Betriebsprogramm, es ist das Computerprogramm Nr. 1, der Künstler, der Boss.

Das Betriebsprogramm steuert die einzelnen Hardwareteile und stellt sicher, dass alles funktioniert. Das Betriebssystem ist üblicherweise schon installiert, wenn sie einen Computer kaufen. Sie müssen nie ein zweites Betriebssystem installieren.

Das bekannteste Betriebsprogramm ist Windows von Microsoft, aber es gibt noch andere, wie z.Bsp. von Apple das MAC OSX und ein freies mit dem Namen Linux. Dies sind bei weitem nicht alle, aber für den Privatanwender die gängigsten.

 

 

 

Die Anwendungsprogramme -

Das Betriebsprogramm ist nur der "Boss" vom Computer. Er macht nicht wirklich etwas für sie. Um einen Job zu erledigen, benötigen sie ein Anwendungsprogramm. Diese Programme sind z.Bsp. Textverarbeitungsprogramme, Foto- und Videobearbeitungsprogramme oder Dienstprogramme (die bestimmte Aufgaben ausführen - sie erweitern das Betriebsprogramm), die Kommunikationssoftware und das Internet uvm.

Darüber hinaus kommt es immer auf den jeweiligen Anwender an, für was er seinen PC nutzen möchte.

 

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